Endlich wieder eine neue Podcast-Folge. Diesmal mit Barbara Massing, Intendantin der Deutschen Welle!
Wir sprechen darüber, warum internationaler Journalismus heute wichtiger denn je ist – gerade in Zeiten von Desinformation, schwindender Pressefreiheit und globalen Machtverschiebungen. Und wir sprechen darüber, wie die Deutsche Welle sich mit den Leitmotiven Freiheit, Innovation und Dialog für die kommenden Jahre aufstellt.
Was ich gelernt habe:
- Verlässliche Informationen brauchen verlässliche Marken.
- Pressefreiheit ist keine Selbstverständlichkeit.
- Innovation bedeutet nicht nur neue Technologien, sondern auch neue Formen der Zusammenarbeit.
- Guter Journalismus braucht Handwerk, Neugier, Kreativität – und manchmal sehr viel Mut.
Ich bin sooo beeindruckt, wie klar Barbara Massing die Rolle der Deutschen Welle beschreibt: als unabhängige journalistische Stimme, die deutsche und europäische Perspektiven weltweit sichtbar macht – besonders dort, wo Pressefreiheit eingeschränkt ist oder Desinformation gezielt eingesetzt wird.
Some key takeaways:
- Die Deutsche Welle berichtet in 32 Sprachen und erreicht Menschen in vielen Ländern, in denen unabhängige Informationen unter Druck stehen.
- Faktencheck-Kompetenz ist ein zentraler Baustein im Kampf gegen Desinformation – auch mithilfe von KI-Tools wie Truly Media.
- KI ist für Barbara Massing nicht nur Risiko, sondern auch Chance: Entscheidend bleibt der „Human in the Loop“.
- Internationale Medien sind laut Barbara wichtiger denn je, weil andere Akteure gezielt Informationsräume besetzen.
- Multiperspektivität ist ein entscheidender Vorteil der Deutschen Welle – gerade in polarisierten Medienmärkten.
- Junge Zielgruppen interessieren sich sehr wohl für Politik und Journalismus, wenn Inhalte plattformspezifisch und relevant aufbereitet werden.
- Verlässlichkeit von Medienmarken wird in digitalen Informationsräumen immer wichtiger – User suchen aktiv nach glaubwürdigen Quellen.
- Pressefreiheit hat einen Preis: Der Fall des inhaftierten DW-Korrespondenten Alican Uludag zeigt, welchen Risiken Journalist*innen ausgesetzt sein können.
- Für angehende Journalist*innen braucht es neben journalistischem Handwerk vor allem Neugier, Kreativität, Lernbereitschaft und Lust am Gespräch mit Menschen.
- Die neue Aufgabenplanung der Deutschen Welle für 2026 bis 2029 steht unter den Schwerpunkten Freiheit, Innovation und Dialog.
Tipps von Barbara für angehende Journalist*innen:
- Seid neugierig!
- Geht Dingen wirklich auf den Grund.
- Unterscheidet klar zwischen Journalismus und Aktivismus.
- Sprecht mit Menschen und baut Vertrauen auf.
- Bleibt kreativ und habt Lust, immer wieder Neues zu lernen.
More links:
- Aufgabenplanung der Deutschen Welle 2026–2029
- Global Media Forum
- Pressefreiheit weltweit / Reporter ohne Grenzen
- Zum Fall Alican Uludag
Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir einfach. Ich bin Linda Rath und wir hören uns in der nächsten Folge wieder.
Credits:
- Produziert von Linda Rath
- Foto Barbara Massing: Copyrights Julia Nohr Fotografie
- Foto Linda Rath: Stefan Walter für Causalux Fotos
- Podcast Cover: Nicole Koppe
- Musik/Jingles: Mara Niese
